Rebecca Harms

Mitglied des Europäischen Parlaments in der Grünen/EFA Fraktion 2004-2019

kyotoprotokoll

#klima 14 | 12 | 2011

Kanada steigt aus Kyoto-Protokoll aus   

Kanada kündigte gestern seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll an. Als Grund führt das Land an, dass es das Kyoto-Protokoll für wirkungslos halte. Es geht wohl aber darum, dass das Land Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung des Protokolls vermeiden wollte. Wir Grünen kritisieren Kanadas Entscheidung in aller Entschiedenheit. Sie zeigt, dass Kanada die Interessen der Verursacher des Klimawandels vor den Schutz der Menschen stellt. Kanadas Ausscheiden aus dem Kyoto-Protokoll ist ein Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft. Dieses Verhalten Kanadas lässt Zweifel an der Zuverlässigkeit des Landes als Partner internationaler Verträge aufkommen. Auf www.stopclimatechange.net finden Sie einen aktuellen Artikel zum Thema.   >>
#klima 15 | 10 | 2010
Pressemitteilung

EU-Umweltminister treten auf der Stelle  

Die EU-Umweltminister gaben bei ihrer gestrigen Sitzung ein alarmierendes Bild der Unentschlossenheit ab. Statt wenige Wochen vor dem entscheidenden Klimagipfel in Cancún ein starkes und positives Signal zu senden, treten sie auf der Stelle. Weder bei der wichtigen Frage der Erhöhung des EU- Minderungszieles für Treibhausgasemissionen von 20% auf 30% bis 2020 noch bei der Frage der Zukunft des Kyoto-Protokolls kam es zu einer Einigung.   >>
#umwelt 15 | 12 | 2007
Pressemitteilung

Eine Roadmap mit ungewissem Ziel  

Das Verhandlungsergebnis von Bali enthält keine konkreten, mittelfristigen Reduktionsziele für die Industrieländer. Es bietet jedoch eine Grundlage für die Verhandlungen über ein Klima-Regime nach Ablauf des Kyoto Protokolls, erklärt Rebecca Harms.   >>
#umwelt 03 | 12 | 2007
Pressemitteilung

Gemischte Vorzeichen für den beginnenden Klimagipfel in Bali  

Während die Ratifizierung des Kyoto Protokolls durch Australien auf neue Anstrengungen in der Klimaschutz- und Energiepolitik des sonnenreichen Kontinents 'down under' hoffen lässt, setzt die Agenda des heute tagenden Energierates ein enttäuschendes Bild der europäischen Klimaschutzpolitik.   >>